Eine mächtige Frage, die dich weiterbringt

Hallo,

hier beim Finanzgecko schauen wir immer wieder über den Tellerrand hinaus. Denn ob du es zu Wohlstand bringst, hat nur zu einem Teil direkt mit Geld zu tun.

Dein Wissen über Geld ist die eine Seite der Medaille. Das nenne ich finanzielle Intelligenz.

Fast noch wichtiger ist aber deine Einstellung zum Leben, deine Glaubenssätze und deine Charaktereigenschaften.

Das alles hat einen entscheidenden Einfluss, ob du in deinem Job gutes Geld verdienen wirst oder an der Börse erfolgreich mitmischen kannst.

Aber klammern wir das Thema Finanzen einmal aus. Denn wenn du dich intensiv mit deiner Persönlichkeit befasst, hat das natürlich positive Auswirkungen auf dein ganzes Leben.

Heute geht es um eine ganz einfache, aber sehr mächtige Frage:

Was ist MEIN Anteil daran?

Aber warum ist diese Frage so mächtig?

Ganz einfach. Du nimmst dich damit grundsätzlich in die Verantwortung – bei allem! Und genau das wird dich weiterbringen.

Du solltest dir diese Frage selbst dann stellen, wenn jemand anderes offensichtlich die ‚Schuld’ an einem Vorfall trägt.

Damit eliminierst du alle Ausreden oder Versuche, die Verantwortung für dein Leben an andere Menschen abzugeben.

Dieses Phänomen ist nämlich weit verbreitet. Ja eigentlich ist es in Deutschland eine echte Seuche ;-)

Die Masse der Menschen gibt die Verantwortung über ihr Glück oder Unglück in fremde Hände, statt klar selbst die Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen.

Aber nur letzteres bringt dich langfristig weiter!

Zwei Beispiele

Hier zwei Beispiele, wie die Masse üblicherweise reagiert, und wie du stattdessen besser reagierst.

Beispiel 1: Dein Bankberater hat dir vor 5 Jahren einen Aktienfonds empfohlen, dessen Performance um Längen hinter dem Gesamtmarkt hinterherhinkt. Dumm gelaufen. Üblicherweise wird an dieser Stelle nun der Bankberater verflucht. Frage dich stattdessen: Was ist mein Anteil daran?

Beispiel 2: Du gehst über die grüne Fußgänger-Ampel. Plötzlich kommt ein Auto auf dich zu und fährt dich an. Rechtlich ein klarer Fall: Der Autofahrer hatte die rote Ampel übersehen und trägt die Schuld an dem Unfall. Auch wenn du die nächsten Wochen mit Krücken rumläufst und zu Recht sauer auf den Autofahrer bist: Was ist dein Anteil an dem Unfall? Was kannst du daraus lernen?

Im zweiten Beispiel hättest du möglicherweise präsenter im Moment sein und damit schneller reagieren können. Vielleicht wärst du dann noch rechtzeitig zur Seite gesprungen.

Im Falle der schlechten Performance des Aktienfonds lag es in deiner Hand, dass du die Verantwortung auf deinen Bankberater übertragen hast, statt dich selbst ausreichend über unterschiedliche Quellen zu informieren und schlussendlich ein anderes Investment einzugehen.

Vielleicht hättest du den Unfall mit mehr Präsenz nicht verhindern können.

Vielleicht hättest du einen ähnlich schlechten Aktienfonds wie dein Bankberater ausgewählt. Wer weiß das schon :-)

Es geht bei all dem nicht um Schuld, sondern um Verantwortung.

Übernimm für alle deine Entscheidungen in deinem Leben die Verantwortung.

Übernimm die Verantwortung für deine aktuelle Lebenssituation. Du hast in der Vergangenheit Entscheidungen getroffen (oder unterlassen oder in fremde Hände gegeben), die dich zu deiner heutigen Situation geführt haben.

Übernimm die Verantwortung für deine finanzielle Ausgangsbasis. Es gibt ab sofort keinen Schuldigen mehr.

Nur wenn du die Verantwortung für ALLES übernimmst, wo du heute stehst, übernimmst du die Macht dein Leben genau in die Bahnen zu lenken, wo du es haben willst.

Du übernimmst die aktive Rolle, statt dein Leben passiv dahinplätschern zu lassen („es ist halt so gekommen“).

Und solltest du im Nachhinein ungünstige Entscheidungen getroffen haben, lernst du dadurch für zukünftige Situationen hinzu.

Lasse dir auffallen, wann du anderen Menschen, dem System, der Politik, deinen Lebensumständen oder irgendwelchen Institutionen die Verantwortung auslagern willst.

Frage dich immer dann: Was ist mein Anteil daran?

Und es ist natürlich auch eine gute Übung, wenn du andere Menschen beobachtest:

Lasse dir auffallen, wie andere mit ihrer Verantwortung umgehen und wie erfolgreich diese in ihrem Leben sind.

Das ist meist einfacher, als gleich unsere eigenen Motten zu erkennen.

Dieses Reflektieren lässt uns Dinge Bewusst werden, die uns sonst gar nicht auffallen und unbewusst ablaufen.

Und genau dieses Bewusstwerden ist der erste wichtige Schritt, um später in Aktion zu treten.

Wie sind deine Erfahrungen? Wie viel Verantwortung übernehmen die erfolgreichen und zufriedenen Menschen in deinem Umfeld? Und wie sieht es mit den Ausreden-Königen aus?

Teile das gerne als Kommentar.

Bis bald und viel Spaß dabei,

Dein Michael

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